Gründungszuschuss – Finanzielle Unterstützung bei der Gründung


Die Ich-AG ist tot. Es lebe der Gründungszuschuss! Seit August 2006 ersetzt der Gründungszuschuss die Ich-AG Förderung. Damit lassen sich zu Beginn der Gründung schon die wichtigsten Kosten für Krankenversicherung und Miete bestreiten. Die Voraussetzungen sind relativ einfach. Arbeitslos sollte man sein und einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld I muss auch bestehen. Ganz so einfach ist dann aber doch nicht.

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Eine echte Alternative zur Arbeitslosigkeit ist die Selbstständigkeit schon. Eine gute Geschäftsidee und einige betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind sicher von Vorteil. Wichtiger hingegen ist ein konkretes Ziel. Womit wird das künftige Unternehmen seine Einnahmen bestreiten?

Wenn man glaubt diese Frage sicher und zukunftsweisend beantworten zu können, ist der Gedanke an eine Gründung nicht der schlechteste. Wenn man es dann noch schafft seine Idee zu transportieren und andere davon zu überzeugen, sollte der Schritt in eine selbstständige Tätigkeit der richtige sein. Eine Garantie gibt es wie für viele Dinge im Leben nicht.

Voraussetzungen für den Gründungszuschuss

Anspruch auf den Gründungszuschuss haben alle, die noch 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben. Vor Gründung müssen Sie jedoch mindestens einen Tag arbeitslos gewesen sein. Am zweiten Tag Ihrer Arbeitslosigkeit können Sie bereits gründen. Sie müssen der Arbeitsagentur nachweisen, dass Sie die Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen eine selbstständige Tätigkeit auszuüben.

Einen plausiblen Businessplan zur Ihrer Geschäftsidee müssen Sie ebenso vorlegen! Dazu gibt es zahlreiche Vorlagen und Tipps im Internet. Manche sind kostenlos, andere Anbieter verlangen eine Gebühr. Diese Ausgaben können Sie sich steuerlich anrechnen lassen. Mit dem Businessplan gehen Sie zu einer fachkundigen Stelle (z.B. IHK, HWK) und lassen ihn prüfen.

Berechnung und Dauer des Gründunsgzuschusses

Die Grundförderung erhalten Sie neun Monate lang. Sie besteht aus dem Arbeitslosengeld I Anspruch zuzüglich einer monatlichen Pauschale von 300 Euro. Mit dieser Pauschale sollen Sie Ihre Ausgaben für die Sozialversicherungen decken, die realen Ausgaben bleiben jedoch unberücksichtigt. Wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen, haben Sie einen Rechtsanspruch auf die Grundförderung!

Nach Ablauf der neuen Monate können Sie eine Aufbauförderung erhalten. Auf diese haben Sie im Gegensatz zur Grundförderung keinen Rechtsanspruch. Es liegt im Ermessen Ihres Sachbearbeiters, ob eine Förderung weiter gezahlt wird. Die Ausbauförderung kann für weitere sechs Monate bewillgt werden. Sie vermindert sich um die Höhe des Arbeitslosengeldes I und beträgt pauschal noch 300 Euro für die Ausgaben der Sozialversicherungen.

Und die Realität?

  • Lassen Sie sich nicht durch kleine Fehlschläge entmutigen.
  • Nehmen Sie die Empfehlungen und Ratschläge Ihrer fachkundigen Stelle ernst. Sprechen Sie mit Bekannten und jungen Unternehmern. Diese können Ihnen hilfreiche Tipps aus der Praxis geben.
  • Sehen Sie den Businessplan als Ihren ersten Kunden an, den Sie überzeugen und begeistern müssen.
  • Vergessen Sie keinesfalls die Realität. Wunschträume können in der Welt der Unternehmer ein böses Erwachen zur Folge haben.
  • Viel Erfolg bei Ihrer Gründung!

Link Tipps zum Gründungszuschuss

www.gruendungszuschuss.de

ww.arbeitsagentur.de

www.foerderland.de

www.bmas.de

www.unternehmenswelt.de

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