E-Mail Marketing: So planen Sie eine E-Mail Marketing Kampagne


E-Mail Marketing KampagneEine Kampagne für erfolgreiches E-Mail Marketing zu planen ist keine große Sache. Wie bei allen anderen Marketing Aktivitäten auch, sollten Sie vorher wissen was Sie erreichen wollen und wie Sie Ihr Ziel erreichen können. Mit einem guten Plan und ein paar Überlegungen in der Tasche verschwenden Sie keine Zeit und sind schneller am Ziel.

Warum sich E-Mail Marketing für Selbständige lohnt und was Sie beim Inhalt beachten sollten haben Sie bereits in den Beiträgen E-Mail Marketing für Selbständige und Mit den richtigen Inhalten wird Ihre E-Mail gelesen lesen können.

In diesem Beitrag erfahren Sie wie Sie eine E-Mail Kampagne aufsetzen und an was Sie dabei denken sollten. Mit ein wenig Aufwand können Sie so zielgenau ins Schwarze treffen ohne Ressourcen zu verschwenden.

Segmente und Zielgruppen für Ihre E-Mail Kampagne

Sie erhöhen die Aufmerksamkeit und den Response Ihrer E-Mails, wenn Sie den Empfängern die Inhalte liefern, die Sie auch wünschen. Deshalb ist es sinnvoll gleich von Anfang an Ihre Empfänger in Gruppen einzuteilen. Das können Sie anhand verschiedener Kriterien tun.

Eine Möglichkeit ist die Empfänger nach bereits bestellten Produkten zu gliedern. Diesen Gruppen können Sie beispielsweise ähnliche Produkte oder einen passenden Service anbieten.

Vielleicht haben Sie die Interessen Ihrer Empfänger beim Eintrag in die Empfänger-Liste gespeichert, dann lohnt es sich diese als Segment zu nutzen.

Eine weitere Möglichkeit für die Segmentierung sind demografische Faktoren. Sie können beispielsweise das Alter oder den Wohnort für die Einteilung in Gruppen nutzen und so lokalisierte oder dem Alter entsprechende Inhalte und Angebote versenden.

Für Selbständige macht es Sinn Kunden und Interessenten zu unterscheiden. Bestehende Kunden interessieren Sich für andere Inhalte als Interessenten, die Sie erst noch von Ihrem Angebot überzeugen müssen.

Frequenz und Zeitplan für Ihre E-Mail Kampagne

Je nach Branche und Empfänger unterscheiden sich die Zeiten an denen Newsletter gelesen werden deutlich. Businesskunden erreichen Sie nach allgemeinen Erfahrungen am Besten zwischen Dienstag und Donnerstag. Wahrscheinlich beginnt die Woche am Montag mit viel Hektik und am Freitag muss das Arbeits-Soll noch erfüllt werden. Wie auch immer, Sie sollten sich überlegen wann Ihre Zielgruppe aufnahmebereit ist.

Privatkunden für zum Beispiel Romane und Gutscheine erreichen Sie sicherlich eher nach der Arbeitszeit oder am Wochenende.

Neben dem Wochentag ist also die Uhrzeit ein weiterer wichtiger Faktor.

Generell gibt es keine genauen Regeln für den richtigen Versandzeitpunkt. Sie müssen selbst testen und messen, um den für Ihr Angebot geeigneten Zeitpunkt herauszufinden. Diese Erfahrungswerte entwickeln sich im Laufe der Zeit und sind irgendwann bares Geld wert.

Um erste Anhaltspunkte zu bekommen schauen Sie sich einmal bei Ihrer Konkurrenz um und vergleichen Sie den Versandzeitraum und die Frequenz der Aussendungen.

Die Frequenz ist genauso entscheidend wie der Versandzeitraum. Niemand möchte drei E-Mails am Tag von Ihnen bekommen – Ausnahmen bestätigen die Regel, sind aber sehr selten.

Ein allgemeiner Newsletter kann beispielsweise alle zwei Wochen erscheinen und von einer Angebots-Mail unterstützt werden. Möchten Sie lieber etwas kleiner starten dann versenden Sie Ihren Newsletter nur einmal im Monat und zu besonderen Anlässen ein Extra-Mailing.

Versuchen Sie auch Sequenzen von Mailings. Bieten Sie ein zeitlich begrenztes (Sonder-) Angebot an, dann versenden Sie vorab eine Mail, zu Beginn des Verkaufs und kurz vor Ende des Aktionszeitraumes. Auch hier sollten Sie testen und an verschiedene Empfängergruppen zu unterschiedlichen Zeiten versenden.

So planen Sie Ihre Kampagne

Legen Sie als erstes die Empfängergruppe fest. Danach den Zeitpunkt an dem Sie versenden und den Inhalt. Am einfachsten geht das in einer Tabelle mit den Spalten Versandzeitpunkt, Inhalt, Frequenz und Segment. Jede Zeile der Tabelle enthält eine Kampagne. So haben Sie immer alle geplanten Kampagnen im Blick und vermeiden Überschneidungen zwischen regelmäßigen Aussendungen und Sonder-Newslettern.

Variieren Sie den Versandzeitpunkt und die Inhalte. So können Sie bei der Auswertung Rückschlüsse zum Erfolg und Response vergleichen.

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