Fünf Tipps sich selbst zu motivieren


Wer kennt das nicht? An manchen Tagen ist einfach die Luft aus. Und das schon am Morgen. Gründe dafür gibt es viele: der Auftrag zieht sich ewig in die Länge, Routineaufgaben häufen sich an und mit seinen Ergebnissen man auch nicht recht zufrieden. Jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken!

Plötzlich sind andere unbeliebte Aufgaben wichtiger als das eigentliche Vorhaben. So dreht sich der Strudel immer schneller und man gerät noch tiefer in den Sog. Die Dinge vor sich her zuschieben ist keine Lösung!

Die folgenden Tipps können Ihnen helfen, sich aus dem Tief zu holen und neue Energie zu tanken.

Überblick verschaffen

Oft hat man ein erdrückendes Gefühl der Ohnmacht, weil einem scheinbar alles über den Kopf wächst. Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Aufgaben. Machen Sie eine Liste mit allen anstehenden Aufgaben. Verteilen Sie im Anschluss Prioritäten von A, B, C und überlegen Sie sich in welcher Reihenfolge Sie die Liste abarbeiten wollen.

Bevor Sie eine neue Aufgabe beginnen, fragen Sie sich: “Muss das wirklich jetzt erledigt werden oder gibt es dringendere Todos?”

Pausen einplanen

Setzen Sie sich nicht unter Druck. Ihre Leistungsfähigkeit ist begrenzt! Planen Sie regelmäßig Pausen in Ihren Arbeitsablauf ein. So können Sie Ihre Energiereserven wieder nachladen. Kreativität braucht Freiräume.

Geben Sie den Pausen Priorität A. Sehen Sie in der Ruhephase einen wichtigen Termin, ohne den Sie für den Rest des Tages nicht voll konzentriert weiter arbeiten können.

Nutzen Sie Ihre Pause nicht, um schnell E-Mails zu beantworten oder mit Ihrem Kollegen den aktuellen Projektstaus abzugleichen.

Bleiben Sie nicht an Ihrem Schreibtisch sitzen. Gehen Sie nach draußen. Vielleicht haben Sie einen Park um die Ecke oder eine Bank an einem schattigen Plätzchen. Gehen Sie spazieren, eine Runde um das Viertel oder zum nächsten Kiosk. Bewegung tut gut.

Belohnen Sie sich

Es klingt vielleicht etwas infantil, aber versuchen Sie es einmal. Bei manchen Menschen funktioniert es. Gönnen Sie sich als Belohnung 30 Minuten extra Pause, Ihre neue Lieblings-CD oder bei größeren Aufgaben einen Wochenendausflug mit Ihren Freunden. Genießen Sie das Glücksgefühl Ihres Erfolges!

Positiv denken

Oft betrachtet man bei unliebsamen Aufgaben nur die negativen Seiten. Suchen Sie sich die positiven Aspekte und rücken Sie diese in den Mittelpunkt. Ist ein Auftrag schlecht bezahlt, versuchen Sie Ihn schnell zu erledigen, um für den nächsten besser bezahlten Job mehr Zeit zur Verfügung zu haben. Vielleicht empfiehlt Sie der Auftraggeber weiter?

Wenn Sie eine Punkt erledigt haben und auf Ihrer Liste streichen können, machen Sie das bewusst und führen Sie sich vor Augen, dass Sie es geschafft haben.

Ursachen suchen

Stellen sich sich die Frage nach den Ursachen für Ihr Motivationstief. Was ist der Grund für ihr Leistungstief? Sind Sie generell überfordert, dann müssen Sie Aufgaben delegieren oder einen Mitarbeiter einstellen.

Ist Ihr Tief zeitlich begrenzt, versuchen Sie herauszufinden welche Ursachen das hat. Gerade junge Unternehmer verwechseln oft Selbstständigkeit mit „selbst und ständig” arbeiten. Schalten Sie Ihr Telefon am Wochenende ab. Legen Sie sich „Öffnungszeiten” zu, in denen Sie erreichbar sind. Niemand kann von ihnen erwarten, dass Sie 24/7 erreichbar sind. Ihr Anrufbeantworter hilft Ihnen sicher gern.

Analysieren Sie die Ursachen für Ihr Motivationstief. Welche Möglichkeiten haben Sie, die Ursachen zu bekämpfen? Führen Sie sich vor Augen, dass wenn Sie permanent unmotiviert sind, Ihre Leistungen dauerhaft sinken und ihre Unzufriedenheit zunehmen wird.