Strategien gegen die Sommer-Hitze – so bleiben Sie produktiv


Endlich ist der Sommer da und schon beginnt das große Schwitzen im Büro. Wie Sie dennoch produktiv bleiben und der Arbeitsalltag erträglich bleibt, lesen Sie in diesem Beitrag.

Wir freuen uns alle auf den Sommer und Eis zu schlecken, am Strand des nächsten Sees zu liegen und die lauen Nächte zu genießen. Im Urlaub und am Wochenende kann man das sehr genießen, doch während des Arbeitstages kann die Hitze schon erdrückend sein.

Im schlimmsten Fall wird das Arbeiten unerträglich und die Produktivität und die Ergebnisse leiden unter dem schönen Sommerwetter.

Nicht jeder kann sich seinen Arbeitsplatz aussuchen und wer im Home-Office arbeitet hat oft das Problem, keinen anderen Platz zum Arbeiten zur Verfügung zu haben. In einer Dachgeschoßwohnung zum Beispiel ist es kaum möglich, in einen anderen Raum zu flüchten. Ein Büro mit der Ausrichtung der Fenster nach Süden, heizt sich ebenso schnell auf.

Der Arbeitsplatz

Schon bei der Einrichtung und Wahl des Zimmers für das eigene Büro sollten Sie an den Sommer denken. So ist ein schattiges Zimmer eher geeignet der Hitze aus dem Weg zu gehen, als ein Arbeitsplatz unter dem Dach.

Können Sie nicht frei entscheiden, wo Sie arbeiten, dann sollten Sie darauf achten, dass ein Sonnenschutz am Fenster angebracht wird. Das hält zu mindest die direkte Einstrahlung der Sonne ab und verhindert das zusätzliche Aufheizen des Büros.

Vielleicht überlegen Sie sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Das kann Sinn machen, doch wirklich leistungsfähige Klimageräte benötigen meist eine Öffnung für die Abluft nach außen. Da bringt ein geöffnetes Fenster für die Abluft wenig Effekt, denn warme Luft von draußen strömt permanent in das Zimmer.

Zusätzlich verbraucht eine Klimaanlage eine Menge Strom. Die Kühlung eines Zimmers ist im Stromverbrauch ähnlich wie das Heizen mit Strom im Winter. Das sollte zu den hohen Anschaffungskosten bedacht werden.

Arbeitszeiten ändern

Wenn es möglich ist, ändern Sie doch an den heißen Tagen Ihre Arbeitszeiten. Das ist am Anfang etwas ungewohnt, weil man aus seiner Routine gerissen wird.

In den Morgenstunden ist es aber viel angenehmer zu Arbeiten. Frühes Aufstehen kann sich lohnen.

Wenn die Mittagshitze kommt, erledigen Sie doch einige Dinge außer Haus oder kümmern Sie sich um privates, das weniger anstrengend ist. Vielleicht machen Sie eine längere Mittagspause. In Spanien an anderen Ländern ist nicht umsonst zwischen 14.00 und 17.00 Uhr Siesta.

Am Abend, wenn es wieder etwas kühler wird, können Sie sich noch einmal ans Werk machen. So gehen Sie zumindest den wärmsten Stunden aus dem Weg.

Mit einer Umleitung des Telefons auf Ihr Handy bleiben Sie während Ihrer Abwesenheit erreichbar und können dringende Anfragen beantworten. Mit einem Smartphone haben Sie sogar Ihrer E-Mails unterwegs im Blick.

Arbeitsplatz verlegen

Wenn es möglich ist, verlegen Sie doch Ihren Arbeitsplatz. Es gibt zahlreiche Angebote, wo Sie tageweise oder wochenweise einen Arbeitsplatz anmieten können. Diese Arbeitsplätze sind mit Internet, Drucker und Fax ausgestattet.

Vielleicht können Sie auch bei Bekannten im Büro oder zu Hause arbeiten.

Sicher ist das nicht immer möglich, doch wer es sich leisten kann und nicht auf spezielle Geräte oder eine besondere Ausstattung des Arbeitsplatzes angewiesen ist, sollte diese Möglichkeit ins Auge fassen.

Sie sollten aber an Ihre (telefonische) Erreichbarkeit denken und entsprechende Vorkehrungen treffen.

Aufgaben clever planen

Wenn Sie Ihre Aufgaben für den Tag planen, setzen Sie die wichtigen Aufgaben, bei denen Sie viel Energie und Kreativität brauchen, als erstes in den kühleren Morgenstunden auf die Agenda.

Weniger anspruchsvolle Aufgaben erledigen Sie, wenn es heiß wird und Ihre Leistungskurve nach unten zeigt.

Meist können kreative Aufgaben auch am Abend erledigt werden. Mit ein wenig Überlegung können Sie Ihren Tag so organisieren, dass Sie immer die nötige Energie haben.

Was sind Ihre Strategien, um im Sommer produktiv zu bleiben?

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