Warum sich Ihre Angebote verkaufen oder eben nicht…


Unsere Welt ist voll von Produkten, Angeboten und Offerten. Doch warum verkaufen sich manche Angebote wir frisch geschnittenes Brot und andere avancieren über die Zeit zu einem Dauerbrenner-Ladenhüter? Die Ursachen sind sicher verschieden, doch allein an der Vermarktung kann es nicht liegen…

Die Faktoren für ein erfolgreiches Geschäft sind vielfältig. Angefangen bei der Produktpräsentation, der “Sichtbarkeit” auf dem Markt bis hin zum Verkaufspreis. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Angebot an Unternehmen oder Endverbraucher gerichtet ist.

Vergessen wir zunächst einmal alles was zum Verkauf eines Produktes gehört – Medien-Hype, virale Effekte und Socialmedia-Strategien, Coversion-Optimierung und Verkaufstalente. Gehen wir zurück zum Ursprung, zum eigentlichen Produkt und dem was es bietet, oder besser gesagt, welches Problem es löst oder welche Vorteile es dem Käufer bietet. Denn Verkauf, Marketing und Co kommen erst viel später zu einem erfolgreichen Produkt hinzu.

Das Fundament für ein erfolgreiches Angebot wird viel früher gelegt. Nämlich schon bei der ersten Idee, dem ersten Gedankenblitz, der die initiale Zündung für den Start diverser Aktivitäten ist.

Egal ob Sie im Internet Ihr Geld verdienen möchten oder in der realen Welt Ihre Leistung an den Mann bringen möchten, die Formel für ein erfolgreiches Produkt funktioniert für den Hausmeisterservice um die Ecke genauso gut, wie für den Designer oder Programmierer. Sie hilft Ihnen den Kunden besser zu verstehen und sich auf seine tatsächlichen Bedürfnisse zu konzentrieren.

Die Lösung basiert auf sechs Fragen, die Sie mit sechs Hypothesen beantworten. Ob diese Hypothesen zutreffen oder nicht, können Sie nur durch wiederholtes Feedback von Kunden erfahren.

Gehen wir davon aus, dass jedes Produkt ein Problem für jemanden löst. Vereinfacht dargestellt heißt das:

  • der Bäcker verkauft Brot, weil der Kunde Hunger hat
  • der Designer erstellt ein Design, weil der Kunde etwas präsentieren oder darstellen will
  • die Autowerkstatt repariert ein Auto, weil der Kunde damit fahren möchte
  • der Blumenladen verkauft Blumen, weil der Kunde jemandem eine Freude machen möchte
  • Social-Networks funktionieren, weil die Nutzer kommunizieren wollen

Zunächst einmal sollten Sie sich vor der Produkterstellung und jeglichen anderen Aktivitäten folgende Fragen stellen:

  • Wer hat das Problem?
  • Welches Problem wollen Sie lösen?
  • Wie soll das Problem gelöst werden?
  • Wie wird mit dem Problem aktuell umgegangen?
  • Warum ist Ihre Lösung besser?
  • Welche Vorteile hat der Kunde, wenn er Ihre Lösung nutzt und nicht die bisherige?

Haben Sie versucht diese Fragen auf Ihr Angebot herunter zu brechen? Was haben Sie dabei heraus gefunden?

Das spannende an diesem Vorgehen, ist, dass Sie ein Produkt oder ein Angebot entwickeln, für das es eine Nachfrage gibt! Menschen lieben es , wenn Ihnen das leben ein wenig leichter genmacht wird. Das muss nicht die komplexe Softwarelösung oder das super trendige Design-Objekt sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die das Leben bereichern und etwas einfacher machen. Und genau dafür geben Menschen Geld aus.

Woher Sie nun wissen, ob Sie die Fragen richtige beantwortet haben und Ihre Hypothesen stimmen? Ganz einfach: Fragen Sie Ihre zukünftigen Käufer! Schauen Sie sich in Ihrem Netzwerk um und überlegen Sie wer zu Ihrer Zielgruppe (Frage 1) gehören könnte oder mit ihr etwas zu tun hat.

Sie werden schnell merken, dass es mehr Menschen in Ihrer Umgebung gibt die Sie unterstützen als Sie glauben. Selbst wenn keiner Ihrer direkten Kontakte zu Ihrer Zielgruppe gehört, können Sie sich empfehlen lassen und so neue Erkenntnisse einholen und neue Kontakte knüpfen.